Luftleer
By Strohsilo in AllgemeinEs fühlt sich an, als ob jemand die Luft abdrehen würde. Als ob man einen Knoten im Hals hätte und durch einen Strohhalm atmen müsste. Es lässt die Nächte zur Qual werden. Unruhig, durchzogen von Wachphasen, erneut nach Luft ringend. Aber ist es alleine dieses Asthma, dieses feuchte Klima, dass mir zu schaffen macht? Read the rest of this entry »
Selbstzweifel
By Strohsilo in NachdenklichesAlles scheint falsch zu laufen, total aus dem Ruder. Man zweifelt und fragt sich selber tausend mal woran es wirklich liegen könnte. Es schmerzt, bedrückt, lässt nicht mehr los. Die Gefühle wallen, hoch und runter. Immer wieder. Manchmal so stark, dass sich die Tränen einen Weg in die Freiheit suchen. Sich verkriechen hilft nicht, auch wenn die Decke gross genug wäre um sich darin einzuwickeln. Der Schmerz durchdringt alles. Read the rest of this entry »
Frühstück mal anders
By Strohsilo in AllgemeinEngland hinterlässt Spuren, nicht nur ganz viele Erinnerungen, sondern auch Lust nach Dingen die man auf der Insel gegessen hat. Vor einem Jahr waren wir zu viert auf der falschen Strassenseite unterwegs und chauffierten unsere kleinen Autos durch die tollsten Landschaften nordwärts. Von einem B&B zum nächsten, nie so genau wissend, wo wir am Abend nächtigen werden. Read the rest of this entry »
Vielleicht ist es besser so
By Strohsilo in AllgemeinEiniges an Überwindung hat es mich gekostet, bis ich den Schritt gewagt habe. Und es tut irgendwie auch ein bisschen weh. Vielleicht sogar ein bisschen viel. Read the rest of this entry »
Und da.
By Strohsilo in Aus dem LebenDa steh ich und frag mich ein Wenig, was ich da überhaupt mache. Warum ich da bin, was ich hier verloren habe und wo das noch hinführen soll. Doch eigentlich ist das nur die Spitze des Eisbergs, nicht mal das. Vielleicht nur der Gipfel. Und weils mir so geht, wies mir geht, unternehme ich nichts. Dafür schlafe ich kaum, wälze mich in Gedanken, spinne Möglichkeiten von denen ich nicht mal weiss, ob sie auch nur ein kleines Bisschen Realität werden könnten. Es denkt weiter, immer weiter. Um die selben Dinge, die in mir herumgeistern. Die, die mich nicht das tun lassen, was ich eigentlich möchte. Es ist gefährlich, zu gefährlich. Ich riskiere viel damit. Mache mir selbst keinen Gefallen damit. Doch ich will nicht drängen. Will nicht unter Druck setzten, will dass sich die Situation so enschärft wie es eigentlich sein sollte. Nur der Gipfel des Eisbergs. Zu viel was herumgeistert und kein zu Hause hat. Zu viel, was ungeklärt herumschwirrt. Klären, sehr gern. Aber manches braucht einfach etwas mehr Zeit und manches kann ich nicht selber ändern. Ich kann nur da sein, es laufen lassen wie es kommt, sagen was ich denke. Aber ich kann es nicht ändern. Wenn ich da sein will, darf ich nicht am Boden sitzen, ich muss stehen, bereit sein dafür und etwas verändern. Wenn ich warte, passiert voraussichtlich nichts. Irgendwie bremse ich mich selber aus. Lasse Dinge an mir vorbeiziehen, auch wenn es Zeit wäre, diese anzupacken. Und ich frage mich warum ich das mache. Ob ich einfach Angst habe.
Ein Sofortbild
By Strohsilo in Aus dem LebenDass die Tage vorbeirennen, als gäbe es kein Zurück mag ich nicht verstehen. Irgendwie meint es die Zeit gerade nicht so gut mit mir. Ich war selten so viel unterwegs wie die letzten Wochen, habe assistiertkam kaum zur Ruhe, geschweige denn konnte ich mir irgend etwas in Richtung “Belly-Off” zu Herzen nehmen. Nein, alles scheint an mir vorbeizurennen. Und die Wohnungssuche trägt den ihrigen Teil dazu bei, dass es nicht ruhiger wird. Read the rest of this entry »
Belly Off 2010 – Woche 3
By Strohsilo in Aus dem LebenDa ich mich nun auch noch vor Gericht rechtfertigen muss, zu ganz interessanten Anschuldigungen übrigens, welche der Grund sein sollen, dass mir die Wohung gekündigt wurde, gings auch diese Woche eher zäch weiter mit dem Belly Off. Dass sich mein Rücken / Nacken / Kopf noch immer nicht 100prozentig von den migräneähnlichen Schmerzen erholt hat und ich dank einer hässlichen Erkältung aussehe als würde ich kiffen, ist meine praktische Belly Off Motivation auch etwas steckengeblieben.
Jedoch habe ich herausgefunden, dass mein Arbeitsplatz eine wunderbare Spielswiese ist und sich da tagtäglich kleine 30 Sekunden-Übungen einbauen lassen. Und das meine Lieben, das ist die Motivation der Woche weiter zu machen. Ausserdem hab ich herausgefunden, dass ich mich mit ganz kleinen Schritten dazu überwinden kann Abends weniger zu essen und mich selber besser kontrollieren kann was ich wann esse. Ich möchte kein Tagebuch führen, wieviele Kalorien und Fette ich wann zu mir genommen habe oder ich noch essen darf. Damit mache ich mich selber verrückt. Aber ich finde für mich einen Weg, der es erlaubt gut, etwas gesünder und weniger zu essen um mein Gewicht kontrollieren zu können.
Und falls ich mal in Überform sein sollte, kann ich ja mit den von Chnübli empfohlenen Männerübungen beginnen. Vorher baue ich meinen Arbeitsplatz Parcour aus, mache ihn zu einem Parkour Läufchen um mich wie der Wind von einem Ende zum anderen bewegen zu können und achte mehr darauf, was ich in welchen Mengen konsumiere.