Gefühle sind eigentlich etwas Wunderbares. Sie sind überall, umzingeln uns, lassen nicht mehr los. Aber sie können auch mörderische Absichten haben, krank machen und verletzend sein. Nur verstehe ich manchmal nicht ganz, warum man sich erst auf grosse Diskussionen einlassen muss, um schlussendlich zu erkennen, dass die Gefühle da sind, stärker als zuvor und in teils ungekanntem Ausmass – Gefühle, die wichtig sind fürs Leben.
Manche Dinge sind unerklärlich, müssen nicht erklärt werden. Trotzdem schreien sie nach Antworten. So auch die Tatsache, dass der Bauch weiterhin in einem etwas unguten Ton grollt und sich gefühlsmässig von einer anderen Seite zeigt.
Ja, ich bin ein Bauchmensch, der viele Gefühle zulässt und lebt.
hab vor kurzem gelesen, dass anscheinend gefühle oder entscheidungen aus dem bauch heraus die “klügeren” sind als jene, die kopfmenschen mit dem verstand treffen… ansichtssache?
Tatsache
Ja, Gefühle sind etwas wunderbares! Sie können einen beflügeln oder erdrücken. Alles hat zwei Seiten. Sie sind so gross, wie wir sie werden lassen. Wir können sie beachten oder ignorieren.
Sie sind auch Wegweiser, zeigen uns was für uns richtig ist. Wenn wir sie zu sehr unterdrücken, machen sie krank, um uns auf sie aufmerksam zu machen. Es ist gut auf seine Gefühle zu hören. Das heist aber nicht dass man dabei den Kopf ausschalten soll. Ich denke es geht darum ein Gleichgewicht zu finden.
Gefühle haben keine mörderischen Absichten. Sie sind einfach. Niemand kann sie uns absprechen, denn sie sind unser. Und niemand fühlt wie wir. Deshalb ist es auch so schwierig sie zu erklären.
Ein bekannter Satz aus der Erziehung: “Das ist nicht so schlimm!”
Woher will die andere Person denn wissen, wie ich mich fühle?
Jeder hat ein Recht auf seine Gefühle! Die Frage ist, wie gehen wir damit um?