Immer so gut, wie man selber will

Bon Iver ist es, welcher sich in meine Ohren bohrt. Seine Klänge dringen tief, verbünden sich mit einem guten Gefühl und breiten sich in meinem Inneren aus.

Vor dem Fenster regnet es. Ein trübes etwas am Himmel. Und an jedem Bahnhof ein paar Gesichter mit Mundwinkeln, die tiefer hängen als die grauen Wolken. Haben sie vergessen wie man lacht?

Vielleicht sind es ihre gesammelten Sorgen. Wir sind doch Jäger und Sammler. Tragen mit uns herum was wir finden. Und sind manchmal gar nicht fähig loszulassen. Alte Dinge an denen wir hängen. Dinge die längst an Wichtigkeit verloren haben. Oder machen wir uns ständig neue Sorgen?

Ich bin müde. Auf dem Heimweg. Aber ich geniesse. Träume und lache in meinem Innersten. Über das Glück wie gut es mir eigentlich geht. Und darüber, dass all die Sorgen die man so mit sich herumträgt, ganz klein sind.

Ist es nicht völlig egal ob die Sonne scheint, oder der Regen von den Dächern tropft?