Den Top Managern geht es gut. Neben der “Bankenkriese” und all den tollen Meldungen die derzeit über die Finanzwelt kursieren, lassen sich die zwei bärigen Manager in sage und schreibe neun Monaten 130 Mio unterjubeln.
Blödsinn?
Ganz und gar nicht. Unser Herr Ospel verdient derweil nur ein Viertel dessen, was die beiden Herren Richard Pell und Rudolph-Riad Younes erhalten haben. Noch immer viel zu viel.
Ich frage mich, wozu ein Mensch 65 Mio. braucht. Ein bisschen wie ein Pokerspiel das Ganze, nicht? Dass heutige Unternehmen wie Julius Bär (und noch zig andere) sich solche Ausflüge erlauben ist mir unverständlich. Mögen diese Manager Verantwortung haben, so arbeiten sie ihr ganzes Leben lang nicht so hart wie ein Angestellter in einer chinesischen Fabrik oder sonst wo in einem ärmeren Land.
Der Spalt zwischen Reich und Arm wird immer grösser. Dass es heute noch solche Sesselfurzer gibt, die soviel Lohn erhalten wie das ganze Unternehmen ist definitiv zu viel des Guten. Dass es für ein gesundes Unternehmen jeden einzelnen Mitarbeiter braucht und nicht nur die zwei Clowns ganz oben wichtig sind, wird hier wohl vergessen. Ganz nach dem Motto: “Wir müssen unsere Löhne konkurrenzfähig halten”.
Habe ich auch gedacht als ich heute ein ähnliches Posting gemacht habe.