Oktober 27, 2005 5

Lebende Tiere als Haiköder

By Strohsilo in Nachdenkliches

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass der Mensch mit etwas Verstand beschenkt wurde. Manchmal aber scheint es so, als ob diese Portion nicht bei allen Leuten angekommen ist. Auf der französischen Insel Reunion im Indischen Ozean sind nun Fälle bekannt geworden von recht hässlicher Tierquälerei. Fischer nutzen die vielen streunenden Hunde und Katzen als Köder für die Jagt auf Haie.

Wie und was genau sie machen gibts hier nachzulesen.

Auch wenn die Chinesen teilweise Hund oder Katze auf den Tisch bringen, würde ich noch lieber so was essen (sorry, aber wir essen ja auch andere Tiere – und deren nicht wenige) als ein LEBENDES Tier an einen Angelhacken spannen und wortwörtlich den Haien zum Frass vorwerfen. Alles hat irgendwo eine Grenze und diese ist somit weit überschritten.

Warum spannen sie keine Menschen an den Haken um die Haie zu locken? Wäre das unmoralisch? Schlimmer als einen Hund an den Haken zu spiessen? Da stelle ich mir doch gerade vor, wie es wäre unserern Lieblingspräsidenten an der Nase aufgespiesst, hinter dem Boot herziehend, durchs Wasser schleifen zu sehen. Zu sarkastisch? Wahrscheinlich gibt es das alles schon und irgendwann kommt wieder mal etwas an den Tag, bzw. in die Presse.

Die Menschheit ist mitunter die dümmste Rasse, die unseren Planeten bevölkert. Welches Tier käme auf solche Ideen? Warum haben wir keine natürlichen Feinde, ausser uns selber? Warum sind wir so schwachsinnig und zerstören unseren eigenen Lebensraum? Wer hat uns Gier und Hass beigebracht?

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5 Responses to “Lebende Tiere als Haiköder”

  1. mimostaza sagt:

    Ja ,da geh ich mit Dir so was von einig. Als ich das heute Morgen gelesen habe sind mir die Tränen gekommen. Es ist unvorstellbar und mir kommt reflexartig der Gedanke: Jeder, der sowas mit Tieren macht, müsste als Haiköder eingesetzt werden. Schade drum wäre es nicht.

  2. Strohsilo sagt:

    Man kann diese Tiere die es zuviel hat auch einschläfern. Aber nicht als lebende Köder benutzen. Der Mensch ist einfach skrupellos wenn es um seine Bereicherung geht. Da gibt es noch viel mehr Beispiele.

  3. reblog sagt:

    EINSCHLÄFERN???
    Wie kommen wir jetzt da drauf? Menschen gibt es ja auch zuviel, oder?

    Ausserdem sind an den streundenden Hunden und Katzen nicht diese Viecher schuld, sondern wiedermal die Menschen selbst, die sie einfach aussetzen oder sich keine Gedanken über eine mögliche Kastration machen. Streunende Tiere gehören in ein Tierheim, das sie pflegt, füttert und vermittelt. Wieso einschläfern? Was ham die getan? Ihr HALTER hat sie rausgeschmissen weil er ihrer leidig wurde. Wennschon diese Halter einschläfern. Aussetzen ist Tierquälerei!

    Wem Tierheime zu teuer sind angeblich muss sich fragen, was ihm mehr wert ist: Sein I-Pod oder ein lebendes, emfindungsbegabtes Wesen wie er eigentlich auch selbst.

  4. Strohsilo sagt:

    Mir ist durchaus klar, dass hier nicht die Tiere, sondern die Menschen die Schuld tragen. Und sicher ist das Einschläfern keine Lösung des eigentlichen Problems, nur wie soll man diesen Leuten beibringen, ihre Gewohnheiten zu ändern?

    Tierheime sind genausowenig eine Lösung, sorry. Da gehts den Tieren auch nicht wirklich besser und die Aussichten auf ein gutes Leben sind eher klein.

  5. Nadja sagt:

    ich find es sehr org!! es stimmt was sie hier schreiben man könnte genau so gut einen lebnden menschen auf einen hacken hängen und als köder verwenden! man müsste dringend was dagegen tun!

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