Es fühlt sich an, als ob jemand die Luft abdrehen würde. Als ob man einen Knoten im Hals hätte und durch einen Strohhalm atmen müsste. Es lässt die Nächte zur Qual werden. Unruhig, durchzogen von Wachphasen, erneut nach Luft ringend. Aber ist es alleine dieses Asthma, dieses feuchte Klima, dass mir zu schaffen macht?
Ist es nicht vielleicht auch all das Zeugs in meinem Kopf dass mich überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen lässt?
So schneidere ich mir täglich neue Lösungen zusammen, Möglichkeiten um aus diesem eingefressenen, unzufriedenen Schleichen heraus zu finden. Aber ist es die radikale Version, die mir helfen könnte, oder muss ich mich mit kleinen Schritten nach vorne Arbeiten, eins ums andere erledigen um einen Ausweg zu finden?
Ich weiss nicht, wie es so weit kommen konnte, wie ich mich so vernachlässigen konnte. Zwischendurch gibts da diese Höhenflüge, die, die mich etwas über Wasser halten, die mir zeigen dass es doch noch eine gewisse Freude im Leben gibt. Aber die sind von zu kurzer Dauer um die Stimmung dauerhaft halten zu können.
Heute ist kein guter Tag zum schreiben. Oder vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh um meine Gedanken ordentlich zu Papier zu bringen. Auch ohne Papier. Zwei Wochen nichts tun könnten helfen. Etwas zu sortieren. Oder einfach loszulassen und zu vergessen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.