Oktober 1, 2007 1

Mein halbtotes Fahrrad

By Strohsilo in Nachdenkliches

Unweigerlich kann es manchmal vorkommen, dass man das Fahrrad benutzen muss um den Zug noch zu erreichen. So passiert am vergangenen Wochenende. Wie immer war ich spät dran. So stand mein treues Fahrrad das ganze Wochenende über am Bahnhof, angebunden an einen leblosen Pfosten.

Glücklicherweise, wie sich herausstellte. Heute, schon mit einem schlechten Gefühl, bewegte ich mich zum Veloständer und erspähte die weinenden Überreste meines Drahtesels. Das halbe Leben hatte man ihm genommen, das Vorderrad und Sattelstütze fehlten ganz, während das Hinterrad noch so halblebendig in der Bremse hing.

Ja, ich habe es heimgetragen – abgeschlossen und halb zerlegt. Wütend auf Menschen, die nichts sinnvolleres zu tun wissen.

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One Response to “Mein halbtotes Fahrrad”

  1. blondi sagt:

    das tut mir leid für dich, doch ich bin wohl noch etwas zu jung um über die jugend zu lässtern die nicht mehr weiss was mit ihrer zeit an zu fangen…

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