März 24, 2008 2

Ostertränen

By Strohsilo in Nachdenkliches

Die Tränen laufen in Bächen über mein Gesicht und die Leere in mir macht mich fast ein bisschen glücklich. Spätestens nach dem dritten mal sollte sich die Sache beruhigen. Kann man das so als Faustformel definieren?

Ich sitze vor dem Tron am Boden, das Wasser wäscht den letzen Hauch weg und ich versuche mir meine Augen wieder trocken zu wischen. Der Geschmack im Mund ist grässlich, lässt mich an irgendetwas verfaultes erinnern. Jedenfalls bin ich froh, dass es vorbei ist. Hoffentlich, sicher, hoffentlich, vielleicht…

Es tut weh und ist trotzdem erleichternd. Ein reiner Gegensatz? Jeder kennt das Gefühl und die Erleichterung macht sich wirklich breit. Man fühlt sich besser. Lebendiger. Nicht mehr so eingeschränkt. Vielleicht…

Edit: Die Vorgeschichte dazu gibs hier.

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2 Responses to “Ostertränen”

  1. blondi sagt:

    mh…nette Beschreibung von was Widerlicherm.

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