März 2, 2009 2

Windows…

By Strohsilo in Aus dem Leben

…ist eine der dümmsten Erfindungen, seit es Computer gibt. Ich habe gerne Fenster, aber auch diejenigen, die sich öffnen und schliessen lassen. Dass gleich alles dunkel wird, wenn man es öffnen will, ist mir noch nicht untergekommen. Ob es sich schämt? Wir sind hier ja nich in der Matrix! Eher klemmt es vielleicht ein bisschen, aber man weiss dann genau, wie man damit umzugehen hat.

Ausser bei Windows. Dort können Fenster alle möglichen un unmöglichen Dinge vollführen. Eine neue Art von fensterln? Ist das ein Wink, um den Apfel noch etwas mehr anzubeissen?

Februar 27, 2009 0

Piratebay: Remember when…

By Strohsilo in Internet

remember when…

Februar 20, 2009 4

Ich hab den Haarschnitt

By Strohsilo in Aus dem Leben

Ganz ohne Wein gings nicht, aber erst danach ;-) Mag meine neue Frisur!

Februar 18, 2009 4

Der Coiffeurbesuch

By Strohsilo in Aus dem Leben

Mit einem Schmunzeln schreibe ich diese kleine Geschichte, denke zurück an vorgestern Abend und spüre die kleinen Nebenwirkungen die noch immer in mir herumgeistern.

Schon der Anruf bei meinem favorisierten Coiffeur liess mich mein Abendprogramm etwas umstellen. Die Reise führte mich in eine aarauer Bar, wo er eigentlich kurz “eins” ziehen und einer Freundin als Geschenk für ihre Nähkünste ein Bild davon überreichen wollte.

Aarau ist klein, die Leute kennen sich, man trinkt und plaudert. Nach der dritten Runde Wein war mir dann klarer als ihm, dass es mit dem Haareschneiden eher nichts mehr wird. Als die Dame ihre Pornofilme doch selber organisiert hatte und wir schon etwas weiter fortgeschritten waren, entschloss ich mich für den Nachhauseweg. Bahnhof gefunden, Zug erwischt, alles kein Problem. Doch irgendwie war es dann doch nicht ganz so einfach.

Als ich wieder aufwachte stand der Zugführer neben mir und verkündetet in aller Ruhe, dass ich doch bitte aussteigen sollte. Dem Folge leistend verliess ich den Zug und versuchte mich für die farbige Pfütze zu entschulidigen, welche ich hinterlassen hatte…

Rotkreuz, der Bahnhof aller Bahnhöfe, mit den besten Verbindungen in alle Welt zeigte sich in diesem Moment von seiner schönsten Seite. Zürich, Luzern, Baar oder Cham? Dass in solchem Momenten alles schief läuft muss ich ja nicht weiter erläutern. Entsprechend wurde mir ein Nachhausekommen verunmöglicht und meine neue Destination wurde Winterthur.

Hatten wir nicht erst Wochenanfang? Fahren dann alle Züge bis tief in die Nacht? In Zürich schon wieder Endstation meiner kleinen Heimreise und nach einem vergeblichen Versuch zu stöppeln nahm ich nach 100 Jahren wieder mal ein Taxi.

Jedenfalls werde ich in Zukunft meinen Coiffeur zu Hause aufsuchen, um vielleicht eher zu einer neuen Frisur zu kommen…

Februar 13, 2009 0

Ich liebe Salz

By Strohsilo in Aus dem Leben

Im Essen zum Beispiel. Aber nicht, wenn es auf der Strasse liegt. Ein Hauch Schnee wird mit Salz zubetoniert. Folgen für die Umwelt? Keine natürlich

Februar 13, 2009 0

Frühstück

By Strohsilo in Kochstudio

Ein grosses Joghurt mit Banane und ein paar kleinen Fasnachtschüechli. Lecker.

Januar 14, 2009 0

Der Nebel kann zaubern

By Strohsilo in Aus dem Leben

Draussen fühlt man sich gerade etwa wie in einem Eiswasserzerstäuber. Gefühlte 13 Minus geistern um die Häuser und die Strahlen der Natriumdampflampen lassen sich einzeln zählen. So etwas nennt sich neblig im schönsten Winter seit langem.

Den Mond habe ich gesehen, der der abnimmt, bestimmt auch über dem Friedhof geistert und sich die Erde aus der Ferne anschaut. Ist es dort nicht noch kälter als bei uns?

Wenn morgen die Sonne aufgeht wird alles glitzern, im Frost der heutigen Nacht. Der Nebel verzaubert die Welt, hüllt sie in einen dicken Schleier und hinterlässt auf allem eisige Kristalle. Er zaubert, nein, er ist nicht einfach nur grau.

Januar 13, 2009 1

9°C Produktivität

By Strohsilo in Arbeitsalltag

Arbeitstage, an denen man fast 4 Stunden auf ein funktionierendes System warten darf und dazu noch 2 Stunden in einer sseeeehhr spannenden Sitzung verbringen sollte, sind es definitiv nicht. Aber diese Tage gibt es. Ich mag sie nicht. Sie sind noch schlimmer als 9°C vor der Bürotüre. Im Keller wohlverstanden, ohne blauen Himmel oder so was.

Januar 7, 2009 0

Tage wie dieser

By Strohsilo in Nachdenkliches

Genau solche Tage wie den heutigen könnte man eigentlich verbannen. Irgendwie haben mich die öffentlichen Transportmittel mal wieder richtig verarscht.

Konkret die SBB, mir ihrem schönen neuen Zugfahrplan seit Dezember. Erst fährt mir am frühen Morgen der Zug vor der Nase davon, was ich ganz und gar nicht haben kann. Dem nicht genug ist es auch noch saukalt und ich bin noch gar nicht richtig wach um mich mit der Situation auch nur ein kleines bisschen anzufreunden. Und dann, was passiert? Eine halbst Stunde später folgt tatsächlich der nächste Zug, aber dieser bummelt so herum, dass der Anschluss auf dem Nebengleis ein paar Sekunden nach Anhalten von dannen zieht.

Es war zu diesem Zeitpunkt immernoch saukalt. Ich hab nur aus dem Zug zugeschaut, wie ein weiterer SBB Kunde verzweifelt versuchte den “simsalabimöffnedich-Knopf” zu drücken. Vergebens. Der Zug rauscht davon. Ich habe mich eines gefragt in diesem Moment, wie zum Teufel nochmal, will die SBB ihre Kunden befördern, wenn sie ihre Anschlüsse nicht abwarten kann?

Wünscht man sich in solchen Momenten nicht ein anderes Fortbewegungsmittel, welches auch auf die zahlenden Kunden wartet? Würde man es nicht nett finden, dass wenigstens das Wartehäuschen geheizt ist? Dies scheint alles der Vergangenheit anzugehörten, denn seit dem Fahrplanwechsel ist mir das schon mehrmals passiert. Und ich scheine nicht der Einzige zu sein. Ein Mann frage im endlich eintreffenden Zug den Kontrollöör warum das denn so sei, er habe diesen Zug nun schon mehrmals verpasst…

Sie können auf ihren Pünklichkeitsstatistiken von mir aus ihre Schuhe abstellen, aber Dienstleistung am Kunden ist doch auch, dass die regionalen Züge richtig bedient werden. Und darunter verstehe ich auch, dass die Anschlüsse gewährleistet werden.

Wie es sein musste, nachdem ich eine gute Stunde zu spät im Geschäft eintraf, fuhr abends der Anschlusszug in anderer Richtung auch ohne mich davon. So hatte ich erneut die ein-zweimalige Gelegenheit, ein kaltes, verrauchtes Wartehäuschen mit gefrorenen Scheiben von innen zu geniessen. Wohlverstanden brausten nicht übertrieben alle 3-4 Minuten ein Schnellzug vorbei. Willkommen im Land der Regionalzügen, öh sorry S-Bahnen wie das neuerdings heisst.

Januar 6, 2009 0

Der Zwang zum Schlaf

By Strohsilo in Aus dem Leben

Eigentlich sollte ich wirklich schlafen. Morgen sehe ich sonst nicht aus den Augen.

Aber ich habe das Gefühl, dass ich noch etwas tun sollte, etwas produktives, welches sich von meinem 07:00 bis 17:30 Uhr Arbeitstag abhebt, mich weiter bringt und mit dem ich etwas erreichen kann. Doch es will nicht so recht klappen. Meistens bin ich nach solchen Tagen einfach müde, von Kälte, Tageslichtabstinenz und zermürbender Arbeit erschlagen.

Ich habe mir gesagt, es muss ändern, bessern, nicht dass ich weiterhin meine Tage unter Tag verbringe und kaum etwas für meine Ausbildung tun kann. Damit verdiene ich meine Bazeli momentan, klar. Aber es lässt keinen Spielraum für das was ich eigentlich tun sollte.

Heute und gestern Abend sind zwei gute Beispiele dafür, dass ich nicht viel mehr gemacht habe als Essen, Internetten und mir den Kopf zermürben warum es nicht weitergeht. Ich muss einfach etwas tun, nicht nur darüber nachdenken. Auch schlafen.