Schon etwas länger bekannt war mir ja, dass gewisse Firmen intern etwas komisch organisierte Abläufe haben. Aber dass man wegen einer vergessenen Seriennummer gleich den halben Laden auf den Kopf stellen muss, war mir bisher nicht bekannt.
Einfach erklärt darf die liebe Dame im Büro nicht beim Kunden anrufen und nach der fehlenden Seriennummer fragen, es muss ein Aussendienstler vor Ort die Nummer nachschauen gehen. Und ich frage mich warum man wegen ein paar lächerlichen Stangen durch die ganze Schweiz fährt… Der Chef meint wir sollen passiver fahre um Treibstoff zu sparen, unnötige Kilometer vermeiden und und und. Aber dann macht man doch wieder einen Tagesausflug nach ins berner Oberland wegen zwei 5minuten-Stangen. Wo liegt da der Hund begraben?
Darf man hier an der Organisation zweifeln? Ich vermute einfach, dass gewisse Abläufe noch nie richtig durchdacht waren und der Kunde halt doch immernoch fast überall das Sagen hat. Somit kann man auch keine Tagesausflüge vermeiden und muss sich mit der bestehenden Organisation zufrieden geben, auch wenn man dauernd die Informationen an x Stellen zusammensuchen muss.
Ob das wohl in anderen Firmen besser gelöst ist?
Schön für mich am heutigen Tag war der Abschied vom Arbeitsalltag, der Gang zu meinem Velo, die Fahrt zur Garage, das Drehen des Zündschlüssels und das Parkieren auf dem wohlbekannten Kiesplatz einer fachkundigen polyesterverarbeitenden Firma.
Doch auch nach sechs ausgebohrten Schrauben, durchnässtem Teppich und zerlegtem Lüftungssystem muss ich mich wieder mal an der englischen Qualität begeistern – falls man das so nennen darf. Bleibt nur zu hoffen, dass die Frontscheibe dicht ist und nicht auch noch irgendwo Regenwasser ins Innere lässt. Frösche möchte ich eigentlich keine züchten…
Und ich habe von einer Person gehört, die es vorziehen würde, ihre echten türkischen Puma-Turnschuhe auch weiterhin trocken zu tragen….