Allenfalls den Abfallsack sieht normalerweise ein Lebensmittel, welches schon bald 2 Monate in meinem Kühlschrank lagert.
Doch gestern wagte ich das Unmögliche und kochte das gut gelagerte Schinkli. Siehe da, es war noch geniessbar. Also ich habe bis heute keine Spuren von etwas Verdorbenem bemerkt. Gut gelagert eben
Nächstes Mal mache ich wieder so ein Schinkli mit folgendem Rezept:
Zutaten:
- 110 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten, abgetropft, fein gehackt
- 1 EL Tomatenpüree
- 1 Knoblauchzehe, gepresst
- 1 unbehandelte Zitrone, wenig abgeriebene Schale und 2 EL Saft
- 4 EL Petersilie, fein gehackt
- 1 TL Thymianblättchen, fein gehackt
- wenig Pfeffer aus der Mühle
- 1 vorgekochtes Rollschinkli (ca. 1 kg)
- 500 g Fertigpizzateig (Block)
Hmm, sounds great. Nun die Zubereitung:
Füllung: Tomaten und alle Zutaten bis und mit Thymian mischen, würzen.
Schinkli aus dem Beutel nehmen, evtl. Netz entfernen, Schinkli trockentupfen. Teig auf wenig Mehl rechteckig ca. 8 mm dick auswallen. Hälfte der Füllung auf der Teigmitte in der Grösse des Schinklis verteilen. Schinkli darauf legen, restliche Füllung darauf verteilen. Teigränder mit Wasser bestreichen, Schinkli einpacken, Ränder gut andrücken. Mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Backen: ca. 50 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, vor dem Tranchieren ca. 10 Min. stehen lassen.
[gut kopiert bei Radio Basel 1]