Irgendwie komme ich mir je länger je verarschter vor, von der Arbeitswelt. Geht man einer “normalen” Arbeit nach, muss man um jede Lohnerhöhung kämpfen, falls sich überhaupt darüber mit dem Chef sprechen lässt. Die Saläre der höchsten Kader in der Schweiz hingegen, sind im letzten Jahr um 18% gestiegen – durchschnittlich.
Sicher, ich verstehe, dass Kaderleute mehr als “Normalsterbliche” verdienen, sie sollten eigentlich auch mehr leisten. Rechnet man nun 1+1 zusammen und blickt in die höhere Etage, was dort gearbeitet wird, so fragt man sich mancherorts, wie der Lohn genau bestimmt wird.
Nein, es ist nicht so wie ihr jetzt alle denkt, ich bin nicht versessen nach dem grossen Geld. Mir würde schon eine einfache finanzielle Unabhänigkeit reichen. Eine Arbeit, welche Zufriedenheit bringt, sehr gute Freunde, dies sind Dinge, welche immer mehr Wert bleiben. Geld ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Und genau diese Abhänigkeit macht auch unzufrieden, schert Konflikte an.
Und man bedenke 18% bei uns ist nicht gleich 18% in höheren Spheren. Frankenmässig. Wenn du 20 Fr mehr erhältst und die anderen 2000 Fr. mehr, ist halt doch ein Unterschied der schwer auf dem Portemonnaie liegt.
ok, ich bin jetzt mal ein wenig provokativ. aber einem kicker wie ronaldinho gibst du auch eine menge geld, damit er bei deinem verein bleibt und weiterhin tore macht. so ist’s bei den managern. man bezahlt ihnen eine dicke stange geld, damit sie bleiben und das unternehmen weiterhin erfolgreich führen. ansonsten wirbt sie eine andere ungernehmung ab. transfermarkt gibt’s nicht nur im sport.