Es gibt sie, die vielen Brotsorten in der Schweiz. Vielfalt muss her, Nussbrot, Sesambrot, Dinkelschrotbrot, Huusbrot und wie sie alle heissen. Doch brauchen wir das alles?
In vielen Ländern ausserhalb unserers neutralen Staates ist es weder üblich noch bekannt, dass sich so viele Sorten Brot im Regal tummeln. Vielleicht gibt es da sogar nur ein weisses Pariserbrot oder ein Fladenbrot. Entsprechend vermisst man die Auwahl, wenn man mal im Ausland unterwegs ist, nervt sich ab Toast und Schaumgummibrot, welches niemals hart zu werden scheint.
Item, Auswahl haben wir genug. Und genauso gross sind die Preisunterschiede. Für ein Spezialbrot bezahlt man gerne das Doppelte oder mehr, was ein stinknormales Ruchbrot kostet. Beängstigend? Einerseits gerechtfertigt, wenn man sich die Zutaten ansieht, andererseits übertrieben – oder gibts darauf eine Luxusgütersteuer?
Mit Wonne habe ich heute Morgen ein Butterbrötchen geschmiert – ein Ruchbrot – und geschmeckt hats vorzüglich. Ob die vielen Spezialbrote ihrem Mehrwert im Geschmack gerecht werden?
Geh mal im Deutschen in eine Bäckerei. Da haste noch viel mehr Auswahl.