Wie gestern schon kurz angetönt, werde ich meinen Job an den Nagel hängen. Genau in zwei Monaten wird sich zeigen, ob ein neues Ziel in weiter Ferne zu sehen ist, ob ich mich um einen Brötchenjob kümmere oder die Zeit noch etwas nutzen werde um eine passende Stelle zu finden.
Die Geschichte fing eigentlich mit dem Verlangen nach einem Zwischenzeugnis an. Dies war, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, der Stempel auf der Stirn mit der Aufschrift “gekündigt”. Seine Ansicht zum Thema Zwischenzeugnis übersteigt meine Sinneskraft und die Politik, die man heute von einer modernen Firma erwartet.
Dazu kam, dass ich das Zeugnis so nicht akzeptierte, sondern es auch noch geändert haben wollte, was dann wohl der Todesstoss gewesen sein musste. Auch wenn zur Zeit wegen “Restrukturierungen” einzelne Personen entlassen werden – besser gesagt der Laden ausgemistet wird, weil gespart werden muss – so stand ich halt durch die Zwischenzeugnis-Geschichte relativ weit oben auf der Abschussliste.
Nicht dass ich jetzt meinen Traumjob verliere, schliesslich habe ich ja selber gekündigt, hier läuft auch sonst einiges schief. Aber ich weiss von anderen Mitarbeitenden, dass einzelne schon ein halbes Jahr auf ihr Zwischenzeugnis warten =)
Wer sich noch ein etwas genaueres Bild der Geschehnisse machen möchte, kann dies in dieser Kategorie nachlesen.
Das Zwischenzeugnis übrigens, habe ich heute in korrigierter Version bekommen. Erstaunlich, dass solche Dinge immer eine Tatsache als Auslöser brauchen.