Zu den Sitzenden zu gehören, ist überhaupt keine leichte Aufgabe. Besonders nicht, wenn man nach einem Steher den Raum betritt, welcher seine austretenden Flüssigkeiten gedankenlos in die grosse Welt vergossen hat. Vielfach ist es auch diese Art von Rinnsalergiesser, welche sich keinen Deut aus dem Thema Händewaschen macht. Nicht ohne Grund fühlen sich die Türen und Klinken von öffentlichen sanitären Einrichtungen meist extrem grusig an.
Ihr ahnt es, da gibt es noch etwas, welches mir als Sitzender immer wieder missfällt.
Sitzt man zu Hause gemütlich in die intellektuelle Lektüre vertieft und will das Geschäft mit einem Griff zum Toilettenpapierhalter zu Ende bringen, kann das recht nervend enden. Nein, nicht dass die Rolle leer wäre – das ist ein anderes Thema. Vielmehr endet der Griff nach dem Anfang im Leeren, weil da keiner ist. Eine zweite Hand braucht es, um die Rolle zu drehen und den verdammten Anfang zu suchen, welcher wieder mal irgendwie an der Rolle klebt und kaum sichtbar nach fünfmaligen Herumdrehen zum Vorschein kommt.
Woher kommt das?
Es gibt da eine gewisse Spezies von ToilettenbenutzerInnen, welche das Papier mit einem Druck auf den Deckel abzureissen weiss. Manche machen das so gekonnt, dass der Anfang fast nicht mehr zu finden ist. Eigentlich erstaunlich und trotzdem kann es nervend sein.
So, das musste mal gesagt werden